Von Raupen und Schmetterlingen ... (hoch)sensible Kinder & ihre Eltern


Naturgemäß wünschen sich Menschen ein harmonisches und fürsorgliches Miteinander. Für Hochsensible gilt dies umso mehr. Ständig sind sie um Harmonie bestrebt, denn Dissonanzen bedeuten häufig Stress.

 

Oft finden Eltern erst über die augenscheinliche Hochsensibilität ihrer Kinder (wieder) zu ihrer eigenen. Sie nehmen ihre hochsensiblen Kinder als genauso anstrengend und unangepasst wahr, wie es ihnen in ihrer Kindheit von ihren Eltern gespiegelt wurde. Und sie setzen oft alles daran, ihre Kinder mit der gleichen Strenge zu erziehen, damit diese später gesellschaftskonform existieren können. Doch ist das tatsächlich erstrebenswert? Ganz häufig fühlen sich die herkömmlichen Erziehungsmethoden nämlich gar nicht gut an und erzeugen bei Kindern nur noch mehr Unangepasstheit bis hin zu Blockaden.

 

(Hoch)sensible Eltern erkennen sich in ihren Kindern wieder, erinnern sich vielleicht, als Kind ganz ähnlich gewesen zu sein, teilen die Interessen und die Gedankenwelt ihrer Kinder, doch Prägungen und Glaubenssätze erlauben es ihnen nicht, ihre intuitiven Erziehungsweisen zu verwirklichen und ihr (hoch)sensibles Kind in seinen Ansichten, Begabungen und Talenten zu bestärken und ihm dadurch die Fähigkeit zu geben, auch im Außen sein Anderssein selbstbewusst zu zeigen.

 

Für (hoch)sensible Eltern ist es deshalb eine immense Herausforderung entgegen des gesellschaftlichen Konformismus, auf ihr Bauchgefühl zu hören und nach individuellen, dem Wesen ihres Kindes entsprechenden Alternativen zu suchen. Das erfordert Offenheit und viel Selbstvertrauen.

 

(Hoch)sensible Kinder zu begleiten, ist unstrittig eine große Aufgabe, die viel Präsenz und die Offenheit für neue Denkweisen auf Seiten der Eltern erfordert. Stärken wir sie, sind gerade hochsensible Kinder diejenigen, die das Potential in sich tragen, die Welt im Positiven zu verändern und zu beeinflussen.

 

An der Sensibilität unserer Kinder und ihren Bedürfnissen können wir Eltern persönlich wachsen, uns entfalten und das tun, was uns am wichtigsten ist und sie am meisten brauchen: Erziehung im menschlichen Sinne neu denken.

 

Wir haben es in der Hand, ob auch bei ihnen die gesellschaftliche Konformität ihr Potential deckelt und aus der schillernden kleinen Raupe später nur eine graue Motte wird oder ob unsere Kinder zu bunten Schmetterlingen werden und selbstbewusst ihren Weg gehen und die Welt im Guten verändern.


Lasst uns schillern und fliegen.


Wir haben es in der Hand, aus unseren Kindern bunte Schmetterlinge zu machen. Dazu brauchen wir lediglich:

  • bedingungslose Liebe und Fürsorge für unsere Kinder
  • die Stabilität unseres Geistes, Selbstbewusstsein und den Mut, etwas zu verändern
  • die Bereitschaft, alte Denk- und Erziehungsmuster in Frage zu stellen und zu durchbrechen
  • die Kraft, unsere Kinder in ihrem Wesen zu bestärken und in liebender Fürsorge zu begleiten

Das Ergebnis ist grandios, denn Entspannung und Harmonie schenken dem Familienleben Freude und Leichtigkeit. Dies macht unsere Kinder zu schillernden Schmetterlingen. Und nichts ist doch schöner und gibt tieferes Glücke und Zufriedenheit als einem schillernden Schmetterling im lauen Sommerwind beim tanzenden und verspielten Fliegen zuzuschauen. 


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