Das Training einer kreativen Denkweise.


Bettina Wistuba, naturtalent, Training einer kreativen, unkonventionellen Denkweise, Hamburg

"Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen,

durch die sie entstanden sind."   Albert Einstein


Was hat eigentlich eine "unangepasste" Denkweise mit Kreativität zu tun?


Die kreative Denkweise hilft uns, unser Wissen mit unseren Erfahrungen zu vernetzen und dadurch neue Denk- und Lösungsansätze zu entwickeln. Sie sorgt dafür, dass wir "Gelerntes" hinterfragen, in Frage stellen und "Undenkbares" (also Kreatives, noch nicht Dagewesenes) zulassen, eben schöpferisch tätig sind.

 

Kreativität ist die Basis für Veränderung und Erneuerung und gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Und eine kreative Denkweise ist zudem wichtiger Bestandteil der Achtsamkeitspraxis.

 

Die Vermittlung kreativer Methoden sowie die Beschäftigung in kreativen Prozessen ist bei bei Campus Leben Hauptbestandteil des Gesamtkonzepts und zieht sich durch alle Veranstaltungen und Konzepte.


Gut zu wissen ...

Du bist noch lange nicht kreativ, wenn du nach einer bloßen Anleitung (oder einem Rezept) etwas produzierst wie z.B. eine Tasche (oder eine Suppe). Das ist pures Handwerk.

Kreativ wirst du erst dann, wenn du dich traust, die Anleitung abzuwandeln, also nach deinen eigenen Ideen etwas weglässt, etwas hinzufügst, neu kombinierst – und zwar erst einmal ohne das Ergebnis im Auge zu haben!

Experimentiere doch einmal und beobachte, wie sich das anfühlt. 



Und von wegen "Ich bin nicht kreativ" ...


Laut einer Studie aus dem Jahre 1993 ("Breakpoint and Beyond", G. Land/ B. Jarman) sind 98% der drei- bis fünfjährigen Kinder Genies im kreativen (unangepassten) Denken. Mit Eintritt in die Schule und der weiteren schulischen Prägung nimmt die Fähigkeit zu einer kreativen Denkweise soweit ab, dass im Alter von 25+ Jahren nur noch 2% aller Menschen Genies auf diesem Gebiet sind. 

 

Diese Studie beweist, dass alle Menschen die Fähigkeit zu einer kreativen Denkweise besitzen, denn Kreativität entspringt der Natur des Menschen und macht uns überlebensfähig.


Flow macht glücklich und glücklich macht entspannt!


"Flow (englisch für „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust."

so sagt es wikipedia.

Der kreative Schaffensprozess verläuft niemals geradlinig. Es entsteht vielmehr ein Schwingen, ein Tanzen im Tun nach der Melodie unterschiedlicher Möglichkeiten. Der kreative Prozess lässt sich wohl am ehesten mit dem Spiel von Kindern vergleichen. Sie beobachten und begreifen ihre Spielsachen, fügen sie zusammen und nehmen sie auseinander, um sie auf neue Weise wieder zusammenzusetzen. Es wird umfunktioniert, experimentiert und immer so fort. In diesem Spiel entsteht ein "Flow" (ein Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch).

 

In der Entspannungstherapie ist die positive Wirkungsweise des "Flow" hinlänglich bekannt. In diesem Prozess entsteht ein Zustand tiefer, zufriedener Entspannung, an dem Serotonin und Endorphine beteiligt sind.

 

Oder einfacher ausgedrückt: Flow macht glücklich und glücklich macht entspannt. 

 

Zudem ist der kreative Prozess sinnvoll, nachvollziehbar und gestaltbar. Dadurch entsteht eine Kohärenz zwischen Denken und Tun, alles ist im Gleichklang. Nach dem Salutogenese-Modell (Gesundheit ist nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen) dient das Arbeiten bzw. Leben in kreativen Prozessen der langfristigen Gesundheit von Körper und Geist.

 


Stressbewältigung & Flow bei NaturTalent.


Die kreativen Workshops bei NaturTalent eignen sich besonders gut, um den Flow-Zustand herzustellen und bieten die Möglichkeit, die nötige innere Einstellung zur Erlangung dieses Zustandes zu üben. Mehrfach geübt, lässt sich der Flow-Zustand zunehmend auch auf alltägliche Aufgaben (z.B. im Haushalt) sowie auf Arbeitaufträge im schulischen wie beruflichen Kontext übertragen. Auf diese Weise werden vormals als stressig empfundene Aufgaben zu wichtigen Ressourcen für die Stressbewältigung. Probiere es aus!


Hochsensibilität, die "unangepasste" Denkweise und der Flow.


Besonders hochsensiblen Menschen ist die unangepasst (kreative) Denkweise als natürliche Denkweise schon von Geburt an mitgegeben und sie lassen sich diese auch nicht nehmen (Daher rühren im Übrigen bei hochsensiblen Kinder so häufig schulische Probleme). Hochsensible Menschen sind geistig nicht auf der Datenautobahn unterwegs, sondern nehmen gerne die schönen Alleen und interessanten Nebenstraßen. Sie vernetzen ihr Wissen mit ihren Erfahrungen und erzeugen dadurch ein Wiedererkennungsgedächtnis, das wesentlich effektiver funktioniert als ein rein abstrakt-logisches, nur dem Wissen zugeneigtes Gedächtnis.

 

Deshalb gehen sie allem auf den Grund, stellen naturgemäß Parallelen her, um die Welt zu durchdringen. Für hochsensible Menschen ist es deshalb besonders wichtig, die kreativ-vernetzte Denkweise zu trainieren und als die eigene Natur zu akzeptieren. Kreativität ist zudem für hochsensible Menschen eine wichtige Ressource im Umgang mit Stress, denn Kreativität ist eine AUS-DRUCKs-Möglichkeit (Aus-Druck = aus dem Druck heraus), d.h. sie sorgt für tiefe Entspannung.

 

Und natürlich brauchen hochsensible Menschen den Flow (den kreativen Prozess), um im Gleichklang mit sich selbst ihr NaturTalent zu entdecken und darüber Neues zu erschaffen .