Das Kreaivitätstraining.


"Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen,

durch die sie entstanden sind."   Albert Einstein


Die "unangepasste" Denkweise.


Laut einer Studie aus dem Jahre 1993 ("Breakpoint and Beyond", G. Land/ B. Jarman) sind 98% der drei- bis fünfjährigen Kinder Genies im kreativen (unangepassten) Denken. Mit Eintritt in die Schule und der weiteren schulischen Prägung nimmt die Fähigkeit zu einer kreativen Denkweise soweit ab, dass im Alter von 25+ Jahren nur noch 2% aller Menschen Genies auf diesem Gebiet sind. 

 

Diese Studie beweist, dass alle Menschen die Fähigkeit zu einer kreativen Denkweise besitzen, denn Kreativität entspringt der Natur des Menschen und macht uns überlebensfähig. 

 

Die kreative Denkweise hilft uns, unser Wissen mit unseren Erfahrungen zu vernetzen, zu hinterfragen und neu zu denken. Sie sorgt dafür, dass wir "Gelerntes" in Frage stellen und neue Lösungswege wie auch Lösungen zulassen, eben schöpferisch tätig sind. Kreativität ist die Basis für Veränderung und Erneuerung und gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Und eine kreative Denkweise ist wichtiger Bestandteil der Achtsamkeitspraxis.

Hochsensibilität & Flow.


Besonders hochsensiblen Menschen ist die kreative Denkweise als natürliche Denkweise schon von Geburt an mitgegeben und sie lassen sich diese auch nicht nehmen (Deshalb haben im Übrigen hochsensible Kinder auch so häufig schulische Probleme). Hochsensible Menschen sind gedanklich nicht auf der Datenautobahn unterwegs, sondern nehmen gerne die schönen Alleen und interessanten Nebenstraßen. Allem gehen sie auf den Grund, stellen naturgemäß Parallelen her, um die Welt zu durchdringen. Für diese Menschen ist es deshalb besonders wichtig, die kreative Denkweise zu trainieren und als die eigene Natur zu akzeptieren.

 

Kreativität ist zudem für hochsensible Menschen eine wichtige Ressource im Umgang mit Stress, denn Kreativität ist eine AUS-DRUCKs-Möglichkeit (Aus-Druck = aus dem Druck heraus), d.h. sie sorgt für Entspannung und dafür, im Einklang mit sich selbst Neues zu erschaffen.

 

Kreative Methoden sind bei Campus leben deshalb wichtiger Bestandteil, sei es im Achtsamkeitstraining selbst aber auch gerade in den Workshops innerhalb des Rahmenprogramms.

Stressbewältigung & Flow.


Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet einen mentalen Zustand völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens („Absorption“) in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht. Flow ist ein als beglückend erlebtes Gefühl und in diesem Sinne ein Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch eine "Funktionslust". Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie, die er aus der Beobachtung verschiedener Lebensbereiche, u. a. von Chirurgen und Extremsportlern, entwickelte und in zahlreichen Beiträgen veröffentlichte.

 

Die kreativen Workshops bei Campus Leben eignen sich besonders gut, um den Flow-Zustand herzustellen und bieten die Möglichkeit, die nötige innere Einstellung zur Erlangung dieses Zustandes zu üben. Mehrfach geübt, lässt der Flow sich zunehmend auf alltägliche Aufgaben (z.B. im Haushalt) sowie auf Arbeit-Aufträge im schulischen wie beruflichen Kontext übertragen. Auf diese Weise werden vormals als stressig empfundene Aufgaben zu wichtigen Ressourcen für die Stressbewältigung. Probiere es aus!